
Der 5,8 Kilometer lange Freiheitspfad ist ein Wanderweg, der auch für Behinderte geeignet ist. Die Idee zu diesem Pfad hatte der erfahrene Marathonläufer Elmar Schröder aus Bödefeld. Geeignet ist der Wanderweg nicht nur für Junge, Alte, Eltern mit Kinderwagen und für Kleinkinder, sondern auch für selbstfahrende Handrollstuhlnutzer, Elektrorollstuhlnutzer, Handbiker, Blinde, Sehbehinderte, Gehörlose und Menschen mit nicht allzu starker Gehbehinderung (jeweils mit Begleitung) gedacht.
Die Oberfläche der Strecke besteht zu 40 Prozent aus Asphalt und zu 60 Prozent aus festem Waldboden. Die Wegbreite beträgt zwei- bis zweieinhalb Meter und weist naturbedingt ein welliges Profil auf.
Auf dem behindertenfreundlichen Freiheitspfad befinden sich etwa alle 300 Meter Pausenbänke. Einparknischen, als kurze Verweilplätze gedacht, gibt es für Rollstuhlfahrer an wenigen stärkeren Steigungen. Selbst eine Behinderten-Toilette ist vorhanden.
Alle Wanderinnen und Wanderer starten im Herzen von Bödefeld. Nach ca. 1,5 km erreicht der Wanderer den Naturspielplatz Walkemühle und taucht in die Bödefelder Natur ein. Es geht am Wildgehege, urigen Hochlandrindern, dem ehemaligen Kohlenmeiler und dem Wassertretbecken vorbei.
Auf der Rücktour lichtet sich teilweise der Wald mit wunderschönen Ausblicken. Mehrere Infosäulen informieren über die Freiheitsrechte und Bödefelder Hollensage sowie über die Tiere, Pflanzen und den Kohlenmeiler am Freiheitspfad.
Weitere Infos unter www.boedefeld.com